Gemeinsam in Bewegung: Teambuilding in Ramsau am Dachstein
Das Ziel der gemeinsamen Tage war klar: Abstand vom Alltag gewinnen, den Austausch vertiefen, den Zusammenhalt stärken und Führung nicht nur theoretisch behandeln, sondern praktisch erleben. Bewegung, Gesundheit, Achtsamkeit und gemeinsame Aktivitäten waren deshalb ein wesentlicher Bestandteil des Programms. Und bevor das eigentliche Programm überhaupt starten konnte, musste erst einmal eines gelingen: gut in Ramsau ankommen. Dafür sorgte unser Busfahrer Michael von Zwölfer Reisen, auf den wir bei unseren gemeinsamen Ausflügen und Teamevents immer wieder sehr gerne zählen. Wenn es für uns mit dem Bus auf Tour geht, ist er ganz klar unsere erste Wahl – Danke, Michael!
Der „kleinste Pokal“
Ein Gedanke begleitete uns durch das gesamte Wochenende: der„kleinste Pokal“. Gleich zu Beginn stellte sich jede und jeder die Frage, welcher persönliche kleine Pokal erobert, wiederentdeckt oder freigelegt werden soll. Gemeint war damit keine große Trophäe, sondern vielmehr eine kleine Erkenntnis oder Veränderung, die ihren Weg aus diesen gemeinsamen Tagen mit in den Alltag findet.
Genau darum ging es während des gesamten Wochenendes immer wieder: nicht nur zuhören und über Veränderung sprechen, sondern ausprobieren, erleben und etwas für das eigene „Heute“ mitnehmen.
Führung einmal anders erleben
Schon am Freitag ging es gemeinsam hinaus und in Bewegung. Rund um die Skisprungschanze in Ramsau standen das gemeinsame Unterwegssein und der bewusste Perspektivenwechsel im Vordergrund. Am nächsten Morgen startete die Gruppe ungewöhnlich früh: Um 6:13 Uhr begann die Morgenroutine mit bewusstem Innehalten, Mobilisationsübungen und dem eigenen Rücken etwas Gutes tun. Danach ging es zum gemeinsamen Vital-Frühstück.
Ein besonderes Erlebnis war die gemeinsame Wanderung durch die Silberkarklamm. Unter dem Motto „Führen & geführt werden“ wurde das Thema Führung dort unmittelbar erfahrbar. Fragen nach Vertrauen, Sicherheit, Freiheit und dem eigenen Führungsstil begleiteten die Teilnehmer:innen auf ihrem Weg. Ein zentraler Gedanke dabei: Wertvolles Führen beginnt bei der eigenen Selbstführung.
Gemeinsam kochen, Neues ausprobieren und Ziele treffen
Auch kulinarisch wurde gemeinsam angepackt: Dass Teambuilding auch durch den Magen geht, zeigte sich beim gemeinsamen veganen Kochworkshop in der Biochi Akademie. Gemeinsam wurde gekocht, Neues ausprobiert und anschließend natürlich auch miteinander gegessen.
Auch am Sonntag hieß es noch einmal: raus aus der Komfortzone. Beim Bogenschießen ging es darum Haltung einzunehmen, ein Ziel auswählen, Vertrauen haben und im richtigen Moment loslassen. Die Übung bot damit auch einen passenden Bezug zum Führungsalltag.
Was nehmen wir mit in unser Heute?
Nach drei intensiven Tagen lautete die entscheidende Frage nicht, was wir alles gemacht haben, sondern vielmehr: Was davon bleibt?
Genau hier kam der „kleinste Pokal“ wieder ins Spiel. Welche Kleinigkeit aus diesen gemeinsamen Tagen schafft es tatsächlich in unseren Alltag? Woran merken wir selbst, dass wir weiterüben? Und woran erkennen es vielleicht auch unsere Kolleg:innen und Teams? Diese Fragen werden die Teilnehmer:innen auch nach dem Wochenende weiter begleiten.
Denn am Ende braucht es nicht immer die ganz große Veränderung. Manchmal ist es ein kleiner Gedanke, eine neue Gewohnheit oder eine andere Haltung, die einen Unterschied macht.
25 Menschen, drei gemeinsame Tage und vermutlich ebenso viele unterschiedliche „kleinste Pokale“, die wir mit nach Hause genommen haben.




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